SPD-Fraktion vor Ort: Austausch mit Anwohnern des vorderen Teils der Seestraße. Probleme wurden diskutiert und Lösungsvorschläge erarbeitet

Die Seestraße ist in ihrem Einfahrtsbereich sehr schmal und parkende Autos verschlimmerten diese Situation. Durchfahrende Fahrzeuge mussten immer wieder auf den Gehweg ausweichen und gefährdeten dadurch Passanten. Nachdem die Müllabfuhr zum wiederholten Male Probleme bei der Einfahrt in die Straße hatte, brachte sie dies bei der Stadt zur Anzeige. Die Verwaltung musste in diesem Fall umgehend reagieren und tat dies mit dem Aufstellen von Halteverbotsschildern. Denn bei einem Notfall muss die Durchfahrt für Krankenwagen und Feuerwehr gewährleistet sein, damit sie schnellstmöglich an ihre Einsatzstelle gelangen und die Sicherheit der Anwohner bestmöglich gewahrt ist.
Da die SPD-Fraktion aufgrund der neuen Sachlage bereits von einigen Anwohnern kontaktiert wurde, lud sie zu einem Vor-Ort-Gespräch ein, zu dem alle Anwohner des vorderen Teils der Seestraße eingeladen waren. Zu dem Termin mit den Fraktionsmitgliedern Renate Schmidt, Jürgen Geschwill, Hans-Günther Büssecker und Anika Wesch kamen über 20 Anwohner. „Es war ein sehr konstruktives Treffen“, waren sich die Fraktionsmitglieder einig. Es wurden die durch das Entparken neu entstandenen, aber auch bereits vorhandenen Probleme im vorderen Teil der Seestraße angesprochen und diskutiert. Das Ergebnis des Treffens wurde schriftlich festgehalten und von der SPD-Fraktion an die Stadtverwaltung weitergegeben.
Da seit dem Aufstellen der Halteverbotsschilder im Einfahrtsbereich der Straße keine Autos mehr parken dürfen, fühlen sich manche Autofahrer nun dazu verleitet, aufgrund der freien Fahrbahn in der kleinen Straße schneller als erlaubt zu fahren. Deshalb wünschen sich die Anwohner einen verkehrsberuhigten Bereich, aber ausdrücklich keine Spielstraße! In einer Spielstraße ist bekanntlich nach der Straßenverkehrsordnung die Durchfahrt für Fahrzeuge aller Art verboten.
Die betroffenen Anwohner wissen, dass ein verkehrsberuhigter Bereich keine kurzfristig umsetzbare Lösung ist. Deshalb hätten sie gerne als „Übergangslösung“ eine Möblierung im vorderen Teil der Seestraße, um damit die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu drosseln. „Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Anwohner bei der Entscheidung zur Gestaltung und zu den Standorten der Möblierung mit einbezogen werden“, betonten die anwesenden SPD-Fraktionsmitglieder. Die Anwohner fanden es wichtig, häufiger Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen. Sie erachteten dies als probates Mittel, damit die zulässige Geschwindigkeit nicht überschritten wird und um „Rasern“ Einhalt zu gebieten.
Der Gehweg im vorderen Teil der Seestraße ist teilweise für Rollatoren, Rollstühle und Kinderwagen zu schmal. Die SPD-Fraktion lässt nun prüfen, ob ein aufgezeichneter Gehweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite, der barrierefrei wäre und zusätzlich mit Reflektoren bestückt werden könnte, als Lösung für diese Problematik möglich wäre. Dieser angedachte „neue Gehweg“ würde zusätzlich eine Sicherheitszone für Anwohner darstellen, da sich in dem Straßenbereich die Eingänge überwiegend direkt an der Fahrbahn befinden.
Vereinzelt wurde auch die Forderung nach Anwohnerparkausweisen in der angrenzenden Wieblinger Straße laut. Da diese Straße eine Kreisstraße ist, hat die Stadtverwaltung keine Möglichkeit dieser Forderung nachzukommen. Die SPD wird sich aber an das Landratsamt wenden, damit dieser Anwohnerwunsch auf Machbarkeit geprüft wird.
Die Forderung auf der Ostseite der vorderen Seestraße zur Sicherheit und zur besseren Erreichbarkeit der Grundstückszufahrten ebenfalls ein absolutes Halteverbot zu installieren, wurde von der Verkehrsbehörde bereits umgesetzt. Auch dem Problem, dass Müllfahrzeuge der AVR manchmal entgegengesetzt der Fahrtrichtung fahren, hat sich die Verkehrsbehörde der Stadt bereits angenommen und mit der zuständigen Stelle der AVR Kontakt aufgenommen, damit dies nicht mehr vorkommt. Über die Entwicklungen werden die betroffenen Anlieger der Seestraße von der SPD auf dem Laufenden gehalten.
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